Trans Day of Visibility 2026

🏳️‍⚧️ Trans Day of Visibility – 31.03.2026, 17 Uhr 🏳️‍⚧️
Wir kommen am St.-Kassians-Platz in Regensburg zusammen, um zu feiern, zu kämpfen und vor allem: sichtbar zu sein.
Weil trans-Sein kein Versteckspiel sein darf. Weil jede Person das Recht hat, sich selbst zu definieren, ohne Angst vor Anfeindungen. Weil wir zeigen wollen: Wir lassen uns nicht unsichtbar machen.
Leider müssen wir feststellen, dass die Angriffe zunehmen. Patriarchale und transfeindliche Politik hat weiterhin Aufwind und mit ihr steigt die Gewalt gegen Queers und besonders gegen trans Menschen.
Doch wir bleiben laut. Wir bleiben sichtbar. Wir bleiben kämpferisch.

🩷 OPEN CALL – Einladung an trans Personen:
Redner*innen und Musikperformances gesucht! Wenn du etwas beitragen möchtest, melde dich gerne bei uns.

🩵 Bei gutem Wetter möchten wir nach den Redebeiträgen am St.-Kassians-Platz verweilen. Nehmt gerne Picknickdecken, Spiele, (alkoholfreie) Spaßgetränke und Snacks mit. Auch hier könnt ihr Instrumente mitnehmen und für die Runde spielen.

🤍 Lasst uns sichtbar sein und Raum einnehmen!

Willkommen sind trans Personen und Allies.

Reclaim the Night 2026 (Nachbericht)

Auch dieses Jahr sind wir mit einem 120 Personen starken Demozug zum 07.03. auf die Straße gezogen, um uns und allen, die im Dunkeln Angst haben müssen, die Nacht zurückzuerobern.
Mit einer starken Auftaktrede der Linksjugend Regensburg sind wir vom Dachauplatz zum Bismarckplatz gezogen.
Auf dem vermeintlich kurzem Weg hat sich bewiesen, warum wir auch heute noch nachts Angst haben, unsere Sicherheit erkämpfen müssen und von wem. Mit Beleidigungen, Pfiffen und Einschüchterungsversuchen wollten uns umstehende Männer von der Straße treiben und den kleinen Raum, den wir uns als Gruppe erkämpft haben, nehmen. Geendet haben diese Attacken darin, dass eine Gruppe Männer nach der Endkundgebung unser Femizid-Banner runterrissen, sich über den Inhalt lustig machten und uns und unsere Freund*innen physisch angriffen. Eben deswegen sind kämpferische Reden wie die vom Solidarischen Aufbruch Straubing, der Plattformistischen Initiative und unsere eigene so wichtig. Gepaart mit der Solidarität die unsere Demoteilnehmer*innen bewiesen haben, konnten wir stark dagegenhalten und werden nicht ruhen bis das Patriarchat zerschlagen ist!
Bis dahin: Seid stark, seid solidarisch und passt auf einander auf!

Reclaim the Night 2026

Auch dieses Jahr gehen wir wieder auf die Straße, um Regensburg zu zeigen, dass wir uns die Nacht nicht nehmen lassen!
Eingeladen sind Frauen und alle Anderen, die nachts alleine Angst vor sexualisierter und geschlechtsbezogener Gewalt haben müssen.
Die Startkundgebung wird um 19:30 Uhr am Dachauplatz stattfinden. Wir werden als
Demonstrationszug zum Bismarckplatz laufen, wo dann die Endkundgebung stattfindet.
Gerne können Menschen, die sich nicht angesprochen fühlen, ihre Solidarität bei der Endkundgebung am Bismarckplatz ab ca. 20:00 Uhr kundtun.

Egal wo man weltpolitisch hinschaut: antifeministische Debatten, Gesetze und patriarchale Gewalt nehmen zu. In Europa werden allein seit 2019 Milliarden Euro in Aktionen gegen Geschlechtergleichstellung und Angriffe auf reproduktive Rechte gesteckt.
Während in den 20210er Jahren die Debatte noch von #metoo und #bodypositivity geprägt war spüren wir jetzt schon den deutlichen Umschwung durch das Erstarken rechter Parteien. Statt #metoo gibt es Stadtbilddebatten, statt #bodypositivity Ozempic Hypes.
Nicht Migration oder Körperbilder sind das Problem, sondern patriarchale Strukturen.
Und wir spüren alle tagtäglich dass uns dieses System unterdrückt, ausbeutet oder tötet.
Aber diese Strukturen sind nicht in Stein gemeißelt und wir haben lange genug leise und alleine über die Zustände der Welt getrauert.

Also packt eure Freund*innen ein, seid kämpferisch und nehmen wir uns die Nacht zurück!

Rave gegen Repressionen

Diesen Donnerstag von 20:15 bis 2 Uhr heißt es in der alten Filmbühne Rave gegen Repressionen! 🪩✨
Einer unserer Genossen hat sich für eine gerechtere Welt eingesetzt und dafür eine Anzeige kassiert, durch das Verfahren sind hohe Kosten entstanden. Um ihn nicht im Stich zu lassen wollen wir gemeinsam feiern und Spenden für Ihn sammeln.
Falls was über bleibt, geht das Geld zum Teil an Galeria für Alle und an die Rote Hilfe.
Also kommt vorbei, feiert mit uns lasst ein paar Soli-Euros da 🙌

Transgender Day of Remembrance 2025 (Nachbericht)

Wie jedes Jahr am 20. November versammelten wir uns auch dieses Jahr mit vielen Menschen zum Transgender Day Of Remembrance, um unseren ermordeten trans Geschwistern zu gedenken. Kerzen und Rosen haben wir am St. Kassiansplatz niedergelegt, für alle, die uns genommen wurden. Wir hörten die Namen aller Getöteten, bewegende Reden und persönliche Schicksale. Wir danken allen, die mit uns gefroren und geweint haben und wir kämpfen weiter für die, die es nicht mehr können 🌹🕯️

Transgender Day of Remembrance 2025

Am 20. November versammeln wir uns um 17:30 Uhr am St. Kassiansplatz um den Opfern von transfeindlicher Gewalt zu gedenken.

Wenn ihr selbst ein paar Worte sagen wollt, kommt gerne vorher oder auf der Versammlung auf uns zu.

Wir werden Kerzen für die ermordeten trans Menschen anzünden. Ihr könnt gerne auch selbst eine Kerze mitbringen.

Gegen den „1000 Kreuze Marsch“ – Zuganreise

🗓️ 11. Oktober 2025
🕛 12:00 Uhr
📌 Reiterdenkmal (Odeonsplatz) München

🚂 Zuganreise:
🏫 Hauptbahnhof Regensburg auf Gleis 1
🕥 10:30 Uhr, Abfahrt ist um 10:46 Uhr

Gegen den „1000 Kreuze Marsch“

Am 11. Oktober ist es wieder soweit: Der von radikalen Abtreibungsgegner*innen organisierte „1000 Kreuze Marsch“, treibt jedes Jahr aufs Neue sein Unwesen in München. Mit dabei sind neben selbst ernannten „Lebensschützer*innen“ Kreuze, Gesänge, Gebete und eine ominöse Rosenzeremonie, die von den Betenden als Krönung des Marsches angesehen wird. Bei dieser werden für jedes „getötete Kind“ Rosen in die Isar geworfen. Begleitet wird das dann mit dem Läuten einer Totenglocke und dem Rufen von willkürlich ausgedachten Namen. Auch mit dabei waren in den letzten Jahren Plastikpuppen, ein Sarg und allerlei Fundi-Geschwätz.

An diesem Tag zeigt sich in München, wie sehr die „Lebensschutzbewegung“ Teil der antifeministischen Front ist. Abtreibungsgegnerinnen, wobei man sie wohl passender Selbstbestimmungsgegnerinnen nennen müsste, versuchen aktiv emanzipationsfeindliche und reaktionäre Ansichten in der breiten Gesellschaft zu verankern und reproduktive Rechte einzuschränken. Die Anschlussfähigkeit an rechtes und faschistisches Gedankengut wird in all diesen Märschen sichtbar. Sind Antifeminismus, Queerfeindlichkeit, Rassismus und Menschenfeindlichkeit doch in beiden Ideologien tief verwurzelt. Vor allem in Bayern und München scheint es eine geradezu freundschaftliche Beziehung zwischen religiösen Fundamentalist*innen und Rechtsextremen zu geben, was unter anderem an personellen Überschneidungen erkennen lässt.

Dass der „1000 Kreuze Marsch“ und auch der „Marsch fürs Leben“ eine Gefahr für gebährfähige Personen und ihre Autonomie darstellen, ist klar! Deshalb rufen wir, das Pro Choice Bündnis, dazu auf sich an den Protesten am 11. Oktober gegen den „1000 Kreuze Marsch“ zu beteiligen. Lasst uns lautstark und entschlossen auf die Straße gehen und den religiösen Fundamentalist*innen die Bühne nehmen!